Tadaaaa, darf ich euch vorstellen: mein neues Buch: „Depression. Verstehen und achtsam begleiten“. Wie der Titel schon verrät, geht es hier nicht um Demenz, sondern um Depressionen. Als Journalistin beschäftige ich mich schon lange mit Themen rund um psychische Gesundheit und weiß, wie gravierend das Thema Depressionen ist. Im Blick stehen meist die Betroffenen, doch die Krankheit beschäftigt und belastet auch die Angehörigen.
Depressionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland, jeder fünfte Erwachsene erkrankt einmal im Leben daran. Angehörige und Freude stehen dem oftmals hilflos gegenüber. Dieses Buch möchte für sie eine Stütze sein. Ihr findet darin:
– Informationen über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
– Ideen für ein gutes Miteinander
– Praktische Tipps für den Alltag
– Unterstützungsangebote für Angehörige
– viele Beispiele und konkrete Übungen
Dieses Buch ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Depressionsliga entstanden. Der Verein wurde von Menschen gegründet, die selbst erkrankt oder Angehörige waren und leistet wichtige Aufklärungs- und Informationsabeit – denn die ist dringend notwendig.
Vorurteile, die mir bei der Recherche immer wieder begegnet sind:
– eine Depression ist nur ein Stimmungstief
– eine Depression geht von alleine vorbei
– trübe, lebensmüde Gedanken sollte man nicht ansprechen
Nein, nichts davon stimmt. Eine Depression ist eine Krankheit und sollte ernst genommen werden.
Aber: und das ist vielleicht die gute Nachricht: In vielen Fällen kann Betroffenen sehr gut geholfen werden. Dazu braucht es die passende Therapie. Je früher, desto besser.
Lasst uns gemeinsam die Stigmatisierung brechen und einen Raum schaffen, in dem offene Gespräche über mentale Gesundheit möglich sind. Das ist wichtig für Betroffene und auch für Angehörige. Hier findet ihr mehr Informationen zum Buch.